G.A.R.T.E.N. wird vom Förderfonds Interkultur Ruhr gefördert

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G.A.R.T.E.N. wird vom Förderfonds Interkultur Ruhr gefördert

GegenwartsAneignung: Räume, Teilhabe, Erinnerung & Neuordnung – ein politisch-künstlerisches Projekt zu Migration, Gartenkulturen und Demokratie im Ruhrgebiet.

Wir freuen uns sehr: Unser Projekt G.A.R.T.E.N. – GegenwartsAneignung: Räume, Teilhabe, Erinnerung & Neuordnung wird vom Förderfonds Interkultur Ruhr gefördert.

Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2026 (IGA) entwickeln wir gemeinsam mit der Kuratorin und Künstlerin Hamide Sauer eine politisch-künstlerische Intervention im Ruhrgebiet.

Hamide ist hauptamtliche Vermittlerin und Beraterin am Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund, freischaffende Kuratorin mit Schwerpunkt künstlerische Feldforschung und partizipative Stadt-Raum-Interventionen – und Alumna der Hans-Böckler-Stiftung. Sie übernimmt die kuratorische Leitung und forscht ethnografisch zu Gastarbeiter:innen-Gärten im Ruhrgebiet.

Unser Ausgangspunkt

Migration und migrantische Gartenkulturen kommen in der IGA bislang kaum vor – obwohl sogenannte „Gastarbeitergärten“ zentrale Räume von Selbstorganisation, Erinnerung und Versorgung sind.

Wir verbinden künstlerische Feldforschung mit politischer Bildungsarbeit und fragen:
Was lernen wir durch die Perspektive von Gärten über Migration und Demokratie?

Gärten sind nicht nur ökologische Orte. Sie sind auch politische Räume: Hier werden Fragen von Zugang, Eigentum, Stadtentwicklung, Erinnerung, Versorgung und gesellschaftlicher Teilhabe verhandelt.

Was wir vorhaben

  • 🌱 Open Call mit Materialstipendien für bis zu fünf migrantisch positionierte Künstler:innen
  • 🌱 Ausstellung in einem Garten in Bochum
  • 🌱 Vernissage mit Keynote von Dr. Dastan Jasim
  • 🌱 Zwei öffentliche Interventionen im Stadtraum
  • 🌱 Begegnungsformate mit politischen Bildner:innen aus migrantischen Communities im Ruhrgebiet
  • 🌱 Finissage mit Podium

Warum Gärten?

Über Gartenkultur eröffnen wir einen niedrigschwelligen Zugang zu großen gesellschaftlichen Fragen: Wer eignet sich Räume an? Welche Erinnerungen werden sichtbar gemacht? Welche migrantischen Geschichten bleiben im öffentlichen Gedächtnis unsichtbar? Und wie kann Kunst dazu beitragen, demokratische Aushandlung neu zu denken?

Mit G.A.R.T.E.N. möchten wir migrantische Garten-, Arbeits- und Erinnerungsgeschichten im Ruhrgebiet sichtbar machen und neue Kooperationen zwischen Communities, Künstler:innen, Kulturakteur:innen und politischer Bildungsarbeit anstoßen.

Danke!

Ein großes Dankeschön an Interkultur Ruhr und das Team vom Regionalverband Ruhr. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit.

Gefördert von Interkultur Ruhr und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.



Logos: Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW, Regionalverband Ruhr und Interkultur Ruhr
G.A.R.T.E.N. · Interkultur Ruhr · IGA 2026 · Ruhrgebiet · Bochum · Migration · Erinnerungskultur · Gastarbeitergärten · Politische Bildung · Kunst · Postmigrantisch · Gartenkultur


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